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Vortrag: George Sand
In Kooperation mit den Deutsch-Französischen Freundeskreis Walldorf
George Sand
zum 150. Todestag am 8.6.2026
Vortrag von Barbara von Machui
Sie war die erste Frau, die die Geschlechtergrenzen verschob, öffentliche Männerkleidung und Stiefel trug, Zigarre und Pfeife rauchte, unter einem männlichem Pseudonym Karriere machte, viele berühmte Liebhaber hatte, öffentlich auch eine Frau liebte, die gegen die Einschränkungen in der Ehe kämpfte und für die freie Liebe. Sie war Frauenrechtlerin avant la lettre, Rousseau-Anhängerin, frühe Sozialistin, Muse der Revolution und Mutter der Armen, Männin und mütterliche Freundin. Ihr schönes Portrait hängt in der feministischen Ahnengalerie ikonographisch zwischen Madame de Staël, Colette, Virginia Wolf und Simone de Beauvoir. Der immer spöttische Heine nannte sie den "besten Schriftsteller", den das "neue Frankreich" hervorgebracht habe, für Flaubert, mit dem sie eine zärtliche Freundschaft verband, war sie sein "cher maître" und bei ihrem Tod war er untröstlich. Sie war die erste Frau, die von ihrer Feder leben konnte, war auch gefragte Journalistin. Auch wenn ihr bester Roman vielleicht ihr Leben war - Historie de ma vie - sind ihre Romane ganz zu Unrecht vor allem bei uns in Vergessenheit geraten. Das ändert sich gerade mit neuen Übersetzungen wie Nanon ...
George Sand
zum 150. Todestag am 8.6.2026
Vortrag von Barbara von Machui
Sie war die erste Frau, die die Geschlechtergrenzen verschob, öffentliche Männerkleidung und Stiefel trug, Zigarre und Pfeife rauchte, unter einem männlichem Pseudonym Karriere machte, viele berühmte Liebhaber hatte, öffentlich auch eine Frau liebte, die gegen die Einschränkungen in der Ehe kämpfte und für die freie Liebe. Sie war Frauenrechtlerin avant la lettre, Rousseau-Anhängerin, frühe Sozialistin, Muse der Revolution und Mutter der Armen, Männin und mütterliche Freundin. Ihr schönes Portrait hängt in der feministischen Ahnengalerie ikonographisch zwischen Madame de Staël, Colette, Virginia Wolf und Simone de Beauvoir. Der immer spöttische Heine nannte sie den "besten Schriftsteller", den das "neue Frankreich" hervorgebracht habe, für Flaubert, mit dem sie eine zärtliche Freundschaft verband, war sie sein "cher maître" und bei ihrem Tod war er untröstlich. Sie war die erste Frau, die von ihrer Feder leben konnte, war auch gefragte Journalistin. Auch wenn ihr bester Roman vielleicht ihr Leben war - Historie de ma vie - sind ihre Romane ganz zu Unrecht vor allem bei uns in Vergessenheit geraten. Das ändert sich gerade mit neuen Übersetzungen wie Nanon ...
Datum / Uhrzeit
Kursort
Walldorf, Altes Rathaus, Raum 1.1., 1. OG, Hauptstr. 19
Hauptstr. 19
69190 Walldorf
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Termin
Fr. 09.10.2026
Fr. 09.10.2026
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
19:00 - 20:30 Uhr
Dauer
1 Termin
1 Termin
Außenstelle
Walldorf
Walldorf
Veranstaltungsort
Altes Rathaus, Raum 1.1., 1. OG, Hauptstr. 19
Altes Rathaus, Raum 1.1., 1. OG, Hauptstr. 19
Kosten
8,00 € (um Anmeldung wird gebeten) (Abendkasse)
8,00 € (um Anmeldung wird gebeten) (Abendkasse)
Keine Online-Anmeldung: Anmeldungen über den Deutsch-Französischen Freundeskreis per E-Mail an: annegret.gross59@gmail.com






