Kultur und Gestalten

Kultur und Kunst – an der vhs. Sie können in unseren Kursen Ihre Kreativität, Ihre Ausdrucksfähigkeit – sei es künstlerisch oder auch tänzerisch, Ihre Flexibilität, Improvisationsbereitschaft und Teamfähigkeit erproben, entwickeln und erweitern.

Nutzen Sie Kreativkurse, um Ihre Lern- und Erfahrungsräume zu erweitern. Persönliche und berufliche Interessen lassen sich dabei optimal miteinander verbinden. 

Kulturelle Bildung schafft in ihrer Offenheit für alle Bürgerinnen und Bürger Zugänge zur Kultur und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe alle Altersgruppen.

Beratung:

Dr. Annette Feuchter
06222 / 9296-20
feuchter[at]vhs-sb.de
Kursangebote > Kursdetails
noch Plätze frei

Online – vhs.Friedensforum: Die heutige Banalität des Bösen?

223G02060
Info:

Der Ukraine-Krieg im Spiegel Hannah Arendts «Eichmann in Jerusalem»

Nach wir vor tobt der Krieg in der Ukraine. Wir, die Volkshochschulen, sind gegen den Krieg und für den Frieden. Mit der Initiative vhs.Friedensforum wollen wir uns mit Weiterbildungsangeboten für den Frieden einsetzen: in der Ukraine, aber auch anderswo in der Welt, sowie bei uns selbst im Inland in Städten und Gemeinden im Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen. Im Rahmen der Initiative vhs.Friedensforum haben einige Volkshochschulen in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg Online-Veranstaltungen konzipiert, die von den anderen baden-württembergischen Volkshochschulen ins Programm übernommen werden können.

Viele Verbrechen gegen die Menschlichkeit im 20. Jahrhundert basieren nach Überzeugung der Philosophin und Publizistin Hannah Arendt (1906-1975) auf die Mithilfe gedankenloser Menschen wie den SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann (1906-1962). Diese Gedankenlosigkeit beruhe wiederum auf einem «Mangel an Vorstellungskraft». Menschen würden sich Arendts Ansicht nach weigern, über die Opfer nachzudenken, die mörderischen Maschinerien zu hinterfragen, deren Teil sie waren und die sie geistig unterstützten. Hannah Arendts Einsichten über den Eichmann-Prozess, publiziert in ihrem umstrittenen Buch «Eichmann in Jerusalem», nimmt Dr. theol. André Böhning als Ausgangspunkt, um über die Verbrechen gegen die Menschlichkeit im «Russland-Ukraine»-Krieg nachzudenken. In diesem Krieg tritt «Böses» klar hervor und muss benannt wie bekämpft werden. Daran ist nichts banal. Arendt aber meint mit Banalität, dass es unzählig «banal-böse Kollaborateure» bspw. für den Faschismus gibt. Arendt irrte zwar im Blick auf Eichmann, aber mit «Banalität des Böses» nimmt sie jeden Bürger und jede Bürgerin in die politische Pflicht für eine freiheitliche Gesellschaftsordnung.

Eine Veranstaltung der Volkshochschule Landkreis Konstanz in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft, der Bodensee Region, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Konstanz e.V. und der Jüdischen Gemeinde Konstanz e.V.

Sie können sich direkt unter folgendem Link anmelden:

https://www.vhs-landkreis-konstanz.de/kurssuche/kurs/Die-heutige-Banalitaet-des-Boesen-Der-Ukraine-Krieg-im-Spiegel-Hannah-Arendts-Ei/223-18202#inhalt

Dies ist eine Präsenzveranstaltung mit anschließender moderierter Diskussion unter Einbeziehung von Publikumsfragen, die via Livestream als Online-Angebot übertragen wird. Zur Teilnahme benötigen Sie einen PC/Laptop oder ein mobiles Endgerät mit einem Internetanschluss.
Kursleitung:
  • André Dr. theol. Böhning
Termin:
Do. 17.11.2022 
Uhrzeit:
19:30 - 21:00
Dauer:
1 Abend
Kurstage:
  • 17.11.2022 , 19:30 - 21:00 Uhr
    Online, bequem bei Ihnen Zuhause
    ,
Außenstelle:
Wiesloch
Veranstaltungsort:
Online, bequem bei Ihnen Zuhause

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